Darmsanierung


Wenn der Darm aus dem Gleichgewicht gerät.


Hat Ihr Hund immer wieder Durchfall oder Blähungen, eine empfindliche Verdauung oder bereits häufiger Antibiotika bekommen?


Dann kann auch das Darmmikrobiom eine Rolle spielen. Der Darm ist ein wichtiger Teil des Verdauungssystems und steht mit vielen Vorgängen im Körper in Verbindung. Wenn wiederholt Beschwerden auftreten, lohnt sich deshalb ein genauer Blick auf die persönliche Situation Ihres Hundes.

Mögliche Beschwerde oder Auffälligkeiten, bei denen das Darmmikrobiom eine Rolle spielen kann.

Viele Beschwerden, die auf den ersten Blick nichts miteinander zu tun haben, können verschiedene Ursachen haben und gemeinsam mit Verdauungsproblemen auftreten.


Ein einzelnes Symptom lässt in der Regel keinen eindeutigen Rückschluss auf die Darmgesundheit zu. Wenn Beschwerden wiederholt auftreten oder mehrere Bereiche betreffen, ist es sinnvoll, die Gesamtsituation Ihres Hundes genauer zu betrachten.

Verdauung

  • Durchfall
  • Blähungen oder Bauchgrummeln
  • Schleim im Kot
  • Nahrungsreste im Kot
  • Übelkeit, Schmatzen



Haut & Fell

  • Hautprobleme und Juckreiz
  • Fellveränderungen

Verhalten

  • Ängstlichkeit oder Schreckhaftigkeit
  • Aggressives Verhalten
  • Zwangsverhalten, z. B. Pfotenlecken
  • Ruhelosigkeit oder sozialer Rückzug



Weitere Hinweise

  • Gewichtsverlust oder Übergewicht
  • Verminderter oder gesteigerter Appetit
  • Wiederkehrende Ohrenentzündungen
  • Futtermittelunverträglichkeiten
  • Schlittenfahren (Rutschen auf dem Po)
  • Unangenehm riechender Kot
  • Auffälliger Maul- oder Hautgeruch


Was den Darm belasten kann


  •  Medikamente & Antibiotika,  können das natürliche Gleichgewicht des Darmmikrobioms beeinflussen.
  •  Erkrankungen, können mit Veränderungen der Verdauung einhergehen.
  •  Stress & Veränderungen, können sich auf die Verdauung und das Wohlbefinden des Hundes auswirken.


Der Darm kann auf unterschiedliche Veränderungen reagieren – deshalb ist es sinnvoll, die Situation Ihres Hundes genau zu betrachten.

Situationen, in denen eine Darmsanierung sinnvoll sein kann:

✔  wiederkehrende Verdauungsbeschwerden

✔  nach einer Antibiotikatherapie

✔  bei Allergien oder Unverträglichkeiten

✔  empfindlicher Magen-Darm-Trakt

✔  häufige oder wechselnde Verdauungsproblememe

Giardien als mögliche Ursache von Verdauungsbeschwerden

Giardien sind einzellige Darmparasiten und können bei Hunden wiederkehrenden, teilweise schleimigen Durchfall verursachen.


Besonders häufig sind Welpen und Junghunde betroffen, aber auch ältere oder bereits geschwächte Hunde können Beschwerden entwickeln.


Wenn bei Ihrem Hund Giardien festgestellt wurden, kann ich Sie und Ihren Hund naturheilkundlich begleiten – entweder eigenständig oder ergänzend zu einer tierärztlichen Behandlung. Auch nach einer tierärztlichen Behandlung kann eine weitere Begleitung sinnvoll sein.


Dabei betrachte ich die Situation Ihres Hundes und bespreche mit Ihnen, welche Maßnahmen sinnvoll sein können.

Eine Ernährungsanpassung ist dabei eine Möglichkeit, aber nicht grundsätzlich notwendig. Je nach Situation können beispielsweise ausgewählte pflanzliche Präparate, Prä- oder Probiotika oder andere naturheilkundliche Maßnahmen infrage kommen.


Welche Maßnahmen sinnvoll sind, hängt von den Befunden, dem Verlauf der Beschwerden und der bisherigen Behandlung ab.

Jede Darmsanierung beginnt mit einem genauen Blick auf Ihren Hund


Bevor ich Empfehlungen ausspreche, schaue ich mir die gesamte Situation Ihres Hundes an: seine Fütterung, seine Vorgeschichte, aktuelle Beschwerden sowie – sofern vorhanden – Laborwerte und weitere tierärztliche Befunde.


Denn nicht jeder Hund benötigt dieselben Maßnahmen. Ob eine Anpassung der Fütterung, der gezielte Unterstützung des Darmmikrobioms oder weitere unterstützende Schritte sinnvoll sind, hängt immer von den individuellen Ursachen und Bedürfnissen Ihres Hundes ab.

So läuft eine Darmsanierung ab – in 3 Schritten

Schritt 1

Anamnese & Bestandsaufnahme

Zu Beginn besprechen wir die aktuelle Situation Ihres Hundes.


Mithilfe eines Anamnesebogens erfasse ich unter anderem die Fütterung, bestehende Beschwerden, bisherige Untersuchungen und den Alltag Ihres Hundes.

Schritt 2

Auswertung & Plan

Auf Grundlage der Anamnese und der vorliegenden Informationen entwickle ich einen passenden Plan für die weitere Begleitung.


Dabei berücksichtige ich unter anderem die Fütterung, bestehende Beschwerden und die aktuelle Situation Ihres Hundes.


Schritt 3

Betreuung & Anpassung

Während der Begleitung können Sie Fragen stellen und Rückmeldungen geben. Wenn sich die Situation Ihres Hundes verändert, können wir die Empfehlungen bei Bedarf gemeinsam anpassen.


Die Dauer der Begleitung wird individuell vereinbart und beträgt in der Regel vier Wochen.






So sieht Ihr Plan aus


Nach der Auswertung erhalten Sie einen auf Ihren Hund abgestimmten Plan mit klaren Empfehlungen und konkreten Schritten.

  • auf Ihren Hund abgestimmt
  • umfassend & verständlich aufbereitet
  • praktisch im Alltag umsetzbar

Gut zu wissen

  • Ist eine Kotuntersuchung notwendig?

    Eine Kotuntersuchung ist nicht in jedem Fall erforderlich. Ob eine Kotuntersuchung sinnvoll ist und welche Untersuchungen infrage kommen, hängt von der Situation Ihres Hundes ab. Das besprechen wir gemeinsam.

  • Haben Sie bereits einen funktionierenden Futterplan?

    Das ist kein Problem. Die Darmsanierung können Sie unabhängig von einem bestehenden Futterplan in Anspruch nehmen. 

    Ihr bisheriger Futterplan muss dafür nicht verändert werden.

  • Haben Sie bereits einen Kotbefund?

    Wenn Ihr Kotbefund nicht älter als vier Wochen ist, kann ich ihn bei der weiteren Planung berücksichtigen.

  • Anpassung der Fütterung

    Eine Überprüfung oder Anpassung  ist auf Wunsch möglich. Sie ist kein Bestandteil der Darmsanierung und wird gesondert beauftragt. Informationen zu den Ernährungsplänen finden Sie hier.

Gerne begleite ich Sie dabei, den passenden Weg für die Darmgesundheit Ihres Hundes zu finden.

Darmsanierung anfragen

Laborleistungen sind nicht im Preis enthalten und werden direkt mit dem jeweiligen Labor abgerechnet.

Bei akuten oder schwerwiegenden Beschwerden wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.