Jede Erkrankung ist anders. Jeder Hund auch.
Mit einer Erkrankung kommen oft viele Fragen.
Was darf mein Hund noch fressen? Was passt zu seiner Situation?
Und worauf sollte ich bei der Fütterung achten?
Bei gesundheitlichen Herausforderungen kann die Ernährung besondere Anforderungen mit sich bringen. Welche Fütterung sinnvoll ist, hängt unter anderem von der persönlichen Situation Ihres Hundes, den vorliegenden Befunden und seinem Alltag ab.
Gemeinsam entwickeln wir eine individuelle Ernährungsempfehlung, die sich an den vorliegenden tierärztlichen Befunden orientiert und die Bedürfnisse Ihres Hundes berücksichtigt.
Hier finden Sie eine Auswahl von Erkrankungen, bei denen ich Sie und Ihren Hund rund um die Ernährung begleite. Klicken Sie auf den jeweiligen Erkrankungsbereich, um mehr über die Fütterung zu erfahren.

Bei diesen und weiteren Erkrankungen begleite ich Sie rund um die Ernährung.
Entdecken Sie mehr zu den einzelnen Erkrankungen und erfahren Sie, worauf bei der Ernährung jeweils geachtet werden kann.
Verdauung & Magen-Darm
mehr erfahrenMagenerkrankungen (z. B. Gastritis, Sodbrennen)
Leidet Ihr Hund unter wiederkehrendem Erbrechen, Aufstoßen oder Anzeichen von Sodbrennen? Hinter diesen Beschwerden kann eine Erkrankung des Magens stecken.
Bei der Fütterung können neben der Auswahl geeigneter Zutaten auch die Größe und der Zeitpunkt der Mahlzeiten eine Rolle spielen. Gemeinsam schauen wir, welche Anpassungen zu Ihrem Hund und seiner aktuellen Situation passen und wie dabei eine bedarfsgerechte Versorgung sichergestellt werden kann.
Darmerkrankungen (z. B. chronische Enteropathien, IBD)
Chronischer Durchfall, Blähungen oder wechselnder Kotabsatz können Hinweise auf eine Erkrankung des Darms sein und sollten tierärztlich abgeklärt werden.
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Deshalb ist es wichtig, die Fütterung und die persönliche Situation Ihres Hundes sorgfältig zu betrachten und mögliche Anpassungen schrittweise vorzunehmen.
Giardien
Giardien sind einzellige Darmparasiten, die häufig wiederkehrenden, manchmal schleimigen Durchfall verursachen können.
Ein geschwächtes oder unreifes Immunsystem begünstigt eher, dass die Infektion Beschwerden verursacht oder länger anhält, nicht unbedingt den Befall an sich. Besonders häufig betroffen sind Welpen und Junghunde, ältere oder bereits erkrankte Hunde sowie Hunde aus dem Tier- und Auslandstierschutz.
Zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung kann auch eine naturheilkundlich unterstützte Begleitung sinnvoll sein – dazu berate ich Sie gerne im persönlichen Gespräch.
Nach einer Behandlung bleibt der Darm oft noch eine Weile empfindlich, und es kann zu erneuten Schüben kommen. Eine angepasste Ernährung kann dabei helfen, den Darm zu beruhigen und seine Regeneration zu unterstützen.
Mehr dazu erfahren Sie auf meiner Seite zur Darmsanierung.
Futtermittelunverträglichkeiten und -allergien
Wiederkehrender Juckreiz, Ohrenentzündungen oder Verdauungsprobleme können auf eine Futtermittelunverträglichkeit oder -allergie hinweisen.
Um mögliche Auslöser einzugrenzen, ist häufig eine konsequent durchgeführte Ausschlussdiät notwendig. Das braucht Zeit, Geduld und eine gute Begleitung. Gerne unterstütze ich Sie bei der Planung und praktischen Umsetzung.
Pankreatitis
Eine Pankreatitis stellt besondere Anforderungen an die Fütterung. Meist ist eine fettreduzierte und gut verdauliche Ernährung wichtig, um die Bauchspeicheldrüse zu entlasten.
Wie stark und wie lange diese Anpassung notwendig ist, hängt unter anderem vom Verlauf der Erkrankung und den aktuellen Befunden ab. Bei einer akuten Pankreatitis können andere Anforderungen an die Fütterung bestehen als bei einer chronischen Erkrankung.
Exokrine Pankreasinsuffizienz (EPI)
Bei einer exokrinen Pankreasinsuffizienz fehlen Ihrem Hund wichtige Verdauungsenzyme. Die Folge sind häufig Durchfall, Gewichtsverlust und ein ständig hungriger, aber dennoch abmagernder Hund.
Neben der Enzymgabe spielt die richtige Zusammensetzung der Ration eine wichtige Rolle.
Nieren, Leber & Harnwege
Chronische Niereninsuffizienz (CNI)
Eine chronische Niereninsuffizienz stellt besondere Anforderungen an die Ernährung. Dabei kommt es darauf an, Ihren Hund bedarfsgerecht zu versorgen und die Fütterung an die Situation anzupassen.
Welche Anpassungen sinnvoll sind, hängt unter anderem vom Stadium der Erkrankung und den aktuellen Blutwerten ab.
Leber- und Gallenerkrankungen
Leber und Gallenblase spielen eine zentrale Rolle im Stoffwechsel und bei der Fettverdauung. Erkrankungen können deshalb ganz unterschiedliche Auswirkungen auf Ihren Hund haben.
Je nach Ursache und Schweregrad unterscheiden sich die Anforderungen an Eiweiß, Fett und weitere Nährstoffe teilweise deutlich. Auch die tierärztliche Diagnose und aktuelle Blutwerte fließen in die Ernährungsplanung mit ein.
Harnsteine
Harnsteine können – je nach Steinart – sehr unterschiedliche Anforderungen an die Ernährung stellen. Was bei einer Steinart sinnvoll sein kann, kann bei einer anderen ungeeignet sein.
Deshalb ist eine genaue Abstimmung mit der tierärztlichen Diagnose besonders wichtig. Auch die Zusammensetzung der bisherigen Fütterung und die Situation Ihres Hundes spielen bei der Planung eine Rolle.
Gelenke & Bewegung
Übergewicht
Übergewicht ist mehr als nur eine Frage der Optik. Ein zu hohes Körpergewicht kann Gelenke, Organe und das Herz-Kreislauf-System belasten und bestehende Erkrankungen zusätzlich verschlechtern.
Bei einer Gewichtsabnahme kommt es nicht nur auf die Menge des Futters an. Entscheidend ist eine bedarfsgerechte Ernährung, die Ihren Hund ausreichend mit wichtigen Nährstoffen versorgt und gleichzeitig eine langsame, kontrollierte Gewichtsabnahme ermöglicht.
Gelenkerkrankungen (z. B. Arthrose)
Bei Arthrose und anderen Gelenkerkrankungen kann eine angepasste Ernährung dazu beitragen, das Körpergewicht im passenden Bereich zu halten und die Fütterung an die Situation Ihres Hundes anzupassen.
Je nach Erkrankung und persönlicher Situation können auch bestimmte Nährstoffe eine Rolle spielen. Welche Anpassungen sinnvoll sind, hängt unter anderem vom Alter, Gewicht und der Beweglichkeit Ihres Hundes ab.
Neurologische Erkrankungen
Epilepsie
Bei Epilepsie kann es sinnvoll sein, auch die Ernährung im Zusammenhang mit der Erkrankung und der aktuellen Behandlung zu betrachten.
Wie ein passender Futterplan gestaltet werden kann, hängt unter anderem von der Häufigkeit der Anfälle, der medikamentösen Behandlung, dem Körpergewicht und möglichen Begleiterkrankungen ab. Auch die Verträglichkeit und die Fütterung im Alltag spielen dabei eine Rolle.
SRMA (Steroid-responsive Meningitis-Arteriitis)
Eine SRMA-Diagnose bedeutet für viele Hunde eine längere Behandlung mit Cortison. Dabei können sich unter anderem Appetit, Körpergewicht und Stoffwechsel verändern.
Die Ernährung sollte deshalb an die aktuelle Situation Ihres Hundes angepasst werden. Dabei können unter anderem die aktuelle Medikation, das Körpergewicht, der Energiebedarf und die bisherige Fütterung berücksichtigt werden.
Tumorerkrankungen
Krebs- und Tumorerkrankungen
Eine Tumorerkrankung kann die Ernährung und den individuellen Bedarf Ihres Hundes vor besondere Herausforderungen stellen.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie belastend eine solche Diagnose sein kann. Ich habe selbst meine Berner Sennenhündin an Krebs verloren und begleite heute viele Berner Sennenhunde und ihre Menschen in meiner Beratung.
Bei der Ernährungsplanung berücksichtige ich die aktuelle Situation Ihres Hundes, die aktuelle Fütterung und – soweit vorliegend – die tierärztlichen Befunde. Dabei geht es darum, die Ernährung bedarfsgerecht an die jeweilige Situation anzupassen.
Die Ernährungsberatung erfolgt ergänzend zur tierärztlichen Behandlung und ersetzt diese nicht.
Infektions- und parasitenbedingte Erkrankungen
Durch Parasiten übertragene Erkrankungen (z. B. Borreliose, Anaplasmose, Leishmaniose)
Erkrankungen wie Borreliose, Anaplasmose oder Leishmaniose können den gesamten Organismus Ihres Hundes belasten.
Eine an die Situation Ihres Hundes angepasste Ernährung kann dazu beitragen, ihn während der Erkrankung bedarfsgerecht zu versorgen und die tierärztliche Behandlung ernährungsseitig zu begleiten.
Je nach Erkrankung, Therapie und individuellem Zustand können dabei unterschiedliche ernährungsphysiologische Schwerpunkte sinnvoll sein.
Herz & Kreislauf
Herzerkrankungen
Bei Herzerkrankungen verändert sich häufig nicht nur die Belastbarkeit Ihres Hundes, sondern je nach Erkrankung und Krankheitsstadium auch der Ernährungsbedarf.
Je nach Herzerkrankung und Krankheitsstadium können unterschiedliche Aspekte der Ernährung eine Rolle spielen. Auch die aktuelle Medikation, der Appetit, das Körpergewicht und die aktuelle Situation Ihres Hundes werden bei der Fütterungsplanung berücksichtigt.
Stoffwechsel & Hormone
Schilddrüsenerkrankungen
Eine Schilddrüsenunterfunktion wirkt sich auf den Stoffwechsel Ihres Hundes aus und kann sich unter anderem durch Gewichtszunahme, Mattheit oder Fellveränderungen zeigen.
Neben der tierärztlich verordneten Behandlung kann auch die Ernährung an die Situation Ihres Hundes angepasst werden. Dabei können unter anderem Körpergewicht, Energiebedarf und die bisherige Fütterung berücksichtigt werden.
Diabetes mellitus
Bei Diabetes mellitus kann der Körper Ihres Hundes den Blutzucker nicht mehr ausreichend regulieren. Neben der Insulintherapie kann auch die Fütterung eine wichtige Rolle im Alltag spielen.
Die Zusammensetzung der Mahlzeiten, die Fütterungszeiten und die Energieversorgung sollten möglichst gut auf die Insulintherapie abgestimmt sein. Gleichzeitig gilt es, das Idealgewicht Ihres Hundes zu erhalten oder langsam zu erreichen.
Morbus Cushing (Hyperadrenokortizismus)
Morbus Cushing beeinflusst den gesamten Stoffwechsel Ihres Hundes. Häufig zeigen sich Veränderungen wie gesteigerter Appetit, Gewichtszunahme, Muskelabbau oder eine verminderte Belastbarkeit.
Neben der tierärztlichen Behandlung kann eine an die Situation Ihres Hundes angepasste Ernährung dazu beitragen, ihn bedarfsgerecht zu versorgen. Bei der Planung können unter anderem Körpergewicht, Energiebedarf, aktuelle Fütterung und die individuelle Situation Ihres Hundes berücksichtigt werden.
Die Diagnose Ihres Hundes ist nicht dabei?
Die aufgeführten Erkrankungen dienen als Beispiele. Auch bei anderen Diagnosen, seltenen oder mehreren gleichzeitig bestehenden Erkrankungen begleite ich Sie gerne mit einer auf Ihren Hund abgestimmten Ernährungsberatung.
Auch wenn die Ursache der Beschwerden noch nicht eindeutig feststeht, kann eine Ernährungsberatung begleitend sinnvoll sein. Gemeinsam schauen wir uns die Vorgeschichte Ihres Hundes, die bisherigen Untersuchungsergebnisse und seine aktuelle Fütterung an. So können wir die Ernährung an seine aktuelle Situation anpassen – auch wenn die endgültige Diagnose noch aussteht.
Nicht jede Erkrankung benötigt dieselbe Ernährungsstrategie – und nicht jeder Hund hat die gleichen Bedürfnisse.
Deshalb nehme ich mir Zeit, Ihren Hund und seine Situation kennenzulernen und einen Ernährungsplan zu entwickeln, der zu seiner Diagnose, seinem Alltag und zu Ihnen passt.
Ich freue mich darauf, Sie und Ihren Hund kennenzulernen.