Häufige Fragen


Hier finden Sie Antworten auf häufige Fragen rund um die Fütterung und Ernährung Ihres Hundes.

Falls Ihre Frage nicht dabei ist, sprechen Sie mich gerne persönlich an.

Ablauf & Kosten


  • Wie läuft die Ernährungsberatung ab?

    Nach Ihrer Kontaktaufnahme vereinbaren wir zunächst ein kostenloses Erstgespräch. Dieses dauert ca. 20 Minuten und dient dem Kennenlernen und der gemeinsamen Klärung, welche Unterstützung für Sie und Ihren Hund sinnvoll ist.


    Wenn Sie einen Ernährungsplan wünschen, erhalten Sie anschließend einen Anamnesebogen. Darin erfasse ich die wichtigsten Informationen zu Ihrem Hund – unter anderem zur bisherigen Fütterung, seiner Vorgeschichte und, sofern vorhanden, zu tierärztlichen Befunden oder Laborwerten.


    Auf dieser Grundlage erstelle ich Ihren Ernährungsplan. Wenn Sie eine allgemeine Ernährungsberatung ohne Ernährungsplan wünschen, beginnt die kostenpflichtige Beratung bereits mit dem ersten Beratungstermin.

  • Was kostet ein individueller Ernährungsplan?

    Jeder Hund ist anders – und jeder Ernährungsplan wird auf den jeweiligen Hund abgestimmt. Der Preis richtet sich deshalb nach dem Umfang der gewünschten Leistung und danach, welche Unterstützung Sie für Ihren Hund benötigen.


    Wünschen Sie nur einen individuellen Ernährungsplan oder zusätzlich eine begleitende Betreuung? Benötigt Ihr Hund aufgrund seiner besonderen Situation eine umfangreichere Beratung? Diese Faktoren fließen in die Planung ein.


    Deshalb arbeite ich nicht mit einem pauschalen Preis, sondern erstelle Ihnen ein individuelles Angebot. Den genauen Preis erfahren Sie nach unserem kostenlosen und unverbindlichen Erstgespräch und der Auswertung des Anamnesebogens.

  • Wie lange dauert es, bis ich meinen Ernährungsplan bekomme?

    In der Regel erhalten Sie Ihren Ernährungsplan innerhalb von zwei Wochen nach dem abschließenden Anamnesegespräch.


    Bei bestimmten Erkrankungen oder besonderen gesundheitlichen Situationen kann eine zeitnahe Bearbeitung sinnvoll sein. Wenn dies bei Ihrem Hund der Fall ist, besprechen wir das im Vorfeld.


    Sollte es im Einzelfall länger dauern, informiere ich Sie selbstverständlich darüber.

  • Kann ich Sie auch nach Abschluss der Beratung noch kontaktieren?

    Ja. Während des vereinbarten Betreuungszeitraums können Sie sich im Rahmen Ihres gebuchten Betreuungsumfangs mit Fragen zur Umsetzung an mich wenden.


    Wenn später neue Fragen entstehen oder sich die Situation Ihres Hundes verändert, können Sie natürlich jederzeit eine weitere Beratung bei mir vereinbaren.

  • Ich lebe nicht in Hannover. Kann ich die Beratung auch online machen?

    Ja. Der größte Teil meiner Beratung findet online statt. Unsere Gespräche führen wir telefonisch oder per Videocall. Den Anamnesebogen und Ihren fertigen Ernährungsplan erhalten Sie bequem per E-Mail.


    Ganz gleich, wo Sie wohnen – ich begleite Sie gerne.

Fütterungsmethoden


  • Ist eine Reinfleischdose ein Alleinfutter?

    Nicht automatisch. Ob eine Reinfleischdose als Alleinfuttermittel oder Ergänzungsfuttermittel geeignet ist, erkennen Sie an der Kennzeichnung des jeweiligen Produkts.


    Je nach Zusammensetzung kann eine Reinfleischdose weitere Komponenten benötigen, damit eine bedarfsgerechte Fütterung entsteht. Welche Ergänzungen sinnvoll sind, hängt unter anderem von der Zusammensetzung der Dose und dem Bedarf Ihres Hundes ab.


    Wenn Sie Reinfleischdosen füttern möchten, schaue ich mir die konkrete Zusammensetzung gerne mit Ihnen an.

  • Wie stelle ich das Futter richtig um?

    Eine Futterumstellung sollte in der Regel schrittweise erfolgen. So kann sich der Verdauungstrakt Ihres Hundes langsam an das neue Futter gewöhnen. Ein zu schneller Wechsel kann insbesondere bei empfindlichen Hunden Verdauungsbeschwerden wie Durchfall oder Erbrechen begünstigen.


    Wie schnell und in welchen Schritten die Umstellung sinnvoll ist, hängt unter anderem von Ihrem Hund, seiner Vorgeschichte und der gewählten Fütterungsform ab. Im Rahmen meiner Beratung unterstütze ich Sie bei der praktischen Umsetzung der Futterumstellung.

  • Wie viel soll ich meinen Hund füttern?

    Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Die passende Futtermenge hängt unter anderem von Alter, Gewicht, Aktivität, Lebenssituation und der gewählten Fütterungsform ab.


    Bei einem Ernährungsplan wird die Futtermenge auf die Situation Ihres Hundes abgestimmt. So haben Sie eine konkrete Orientierung für die tägliche Fütterung, statt sich nur an allgemeinen Durchschnittswerten zu orientieren.

  • Ist eine bestimmte Fütterungsmethode (z. B. BARF) Voraussetzung für Ihre Beratung?

    Nein. Die Ernährungsberatung richtet sich nach Ihnen und Ihrem Hund. Ob BARF, selbst gekocht, Reinfleischdose oder Fertigfutter – gemeinsam schauen wir, welche Fütterungsform zu Ihrem Alltag und den Bedürfnissen Ihres Hundes passt.


    Es gibt keine Methode, die für alle Hunde gleichermaßen passt – und deshalb auch keinen Plan von der Stange.

  • Ich stelle das Futter für meinen Hund bereits selbst zusammen. Ist eine Beratung für mich trotzdem sinnvoll?

    Ja. Auch wenn Sie das Futter für Ihren Hund bereits selbst zusammenstellen, kann eine fachliche Überprüfung sinnvoll sein.


    Dabei schaue ich mir die aktuelle Fütterung und die verwendeten Futterkomponenten genau an und prüfe, ob sie zu Ihrem Hund und seiner aktuellen Situation passen. Sie erfahren, was bereits gut passt und wo gegebenenfalls Anpassungen sinnvoll sein könnten.


    Wenn Ihre bisherige Fütterung grundsätzlich gut passt, sage ich Ihnen das selbstverständlich auch.

Besondere Situationen


  • Mein Hund ist krank. Kann eine Ernährungsberatung sinnvoll sein?

    Eine Ernährungsberatung ersetzt keine tierärztliche Diagnose oder Behandlung. Sie kann jedoch dabei helfen, die Fütterung auf die Situation Ihres Hundes abzustimmen.


    Welche Ernährung infrage kommt, hängt unter anderem von der Erkrankung, den vorliegenden Befunden, der bisherigen Fütterung und den Bedürfnissen Ihres Hundes ab.


    Was in Ihrem Fall sinnvoll sein kann, besprechen wir gerne in einem persönlichen Gespräch.

  • Mein Hund ist noch ein Welpe. Ist eine Ernährungsberatung schon sinnvoll?

    Ja, gerade in der Wachstumsphase kann eine individuelle Betrachtung der Fütterung sinnvoll sein. Bei Welpen und Junghunden spielen unter anderem Alter, erwartete Größe und Wachstum eine wichtige Rolle.


    Gemeinsam schauen wir, welche Fütterung zu Ihrem Hund und seiner aktuellen Entwicklungsphase passt und worauf Sie bei der Fütterung achten sollten.

  • Mein Hund hat Giardien. Welche Unterstützung ist möglich?

    Giardien kommen bei Hunden relativ häufig vor – besonders bei Welpen, Junghunden und Hunden aus dem Tier- oder Auslandstierschutz. 


    Zusätzlich zur tierärztlichen Behandlung kann eine angepasste Ernährung dabei unterstützen, die Verdauung zu stabilisieren und Ihren Hund während dieser Zeit bedarfsgerecht zu versorgen.

  • Wie erkenne ich, ob mein Hund Übergewicht hat?

    Eine genauere Einschätzung des Ernährungszustands kann mithilfe des sogenannten Body Condition Score (BCS) erfolgen. Dabei werden unter anderem die fühlbaren Rippen, die Taille und die Bauchlinie beurteilt.


    Ein erster Anhaltspunkt kann sein, ob sich die Rippen Ihres Hundes gut ertasten lassen und von oben eine erkennbare Taille zu sehen ist. Lassen sich die Rippen nur schwer ertasten oder ist die Taille kaum erkennbar, kann das auf ein erhöhtes Körpergewicht hindeuten.


    Wenn Sie unsicher sind, ob Ihr Hund zu viel oder zu wenig Gewicht hat, kann eine genauerer Einschätzung sinnvoll sein.

  • Meine Hündin ist trächtig oder stillt. Können Sie mich auch bei der Fütterung unterstützen?

    Ja. Während der Trächtigkeit und in der Säugezeit verändern sich die Anforderungen an die Fütterung. Welche Anpassungen sinnvoll sind, hängt unter anderem von der jeweiligen Phase und der Situation Ihrer Hündin ab.


    Ich unterstütze Sie dabei, die Fütterung entsprechend anzupassen und einen passenden Ernährungsplan zu erstellen.

  • Mein Hund ist sehr wählerisch. Kann der Ernährungsplan trotzdem funktionieren?

    Ja. Das kommt häufiger vor, als viele denken. Im Anamnesegespräch erfasse ich genau, welche Lebensmittel Ihr Hund gerne frisst, was er ablehnt und welche Erfahrungen Sie bereits gemacht haben.


    So kann der Ernährungsplan nicht nur auf die Situation Ihres Hundes abgestimmt werden, sondern auch auf seine Vorlieben und Ihren Alltag.

Vor der Ernährungsberatung


  • Brauche ich erst eine tierärztliche Diagnose, bevor ich mich an Sie wende?

    Nein, für eine allgemeine Ernährungsberatung benötigen Sie nicht zwingend eine vorherige tierärztliche Diagnose.


    Wenn Ihr Hund jedoch gesundheitliche Beschwerden zeigt, sollte zunächst geklärt werden, ob eine tierärztliche Untersuchung erforderlich ist. Bei akuten oder schwerwiegenden Beschwerden wenden Sie sich bitte direkt an Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.


    Wenn bereits Befunde vorliegen, können wir diese in die Ernährungsberatung einbeziehen. Wenn noch keine Diagnose vorliegt, besprechen wir gemeinsam, welche Informationen für die weitere Beratung wichtig sind.

  • Muss ich Laborwerte oder tierärztliche Befunde mitbringen?

    Nein. Wenn bereits Laborwerte, Untersuchungsergebnisse oder tierärztliche Befunde vorliegen, können Sie diese gerne mitbringen bzw. zur Verfügung stellen. Ich beziehe die vorhandenen Informationen bei der Ernährungsberatung mit ein.


    Eine Ernährungsberatung ist grundsätzlich auch möglich, wenn noch keine Laborwerte oder tierärztlichen Befunde vorliegen. Dann schauen wir uns unter anderem die bisherige Fütterung, die Vorgeschichte und Ihre aktuellen Fragen an.


    Wenn sich dabei Hinweise ergeben, dass eine tierärztliche Abklärung sinnvoll ist, empfehle ich Ihnen, dies mit Ihrer Tierärztin oder Ihrem Tierarzt zu besprechen.

Ihre Frage ist noch nicht beantwortet?


Ich helfe Ihnen gerne persönlich weiter und wir finden den passenden Weg für Ihren Hund.